Sozialdemokraten sprechen sich für ein Gederner Leerstandskataster aus
(red). Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels spricht sich die Gederner SPD für die Einrichtung eines Leerstandskatasters aus, um leerstehende Immobilien an Interessenten zu vermitteln.
„Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind in unserer Region bereits zu spüren. In allen Ortsteilen Gederns ist eine Zunahme leerstehender Immobilien zu verzeichnen. Durch diese Leerstände ergibt sich eine Vielzahl von Problemen für die Großgemeinde, denen entgegengewirkt werden muss,“ meint SPD Fraktionsvorsitzender Oliver Hampel.
Zunehmende Leerstände haben viele Auswirkungen: Die Erhaltung bestehender Infrastruktur wie Straßen, Wasser- und Abwassersysteme verteilt sich auf immer weniger Schultern und wird so für den Einzelnen immer teurer. Zudem wird der Erhalt anderer Einrichtungen, die das Leben in Gedern attraktiv machen, immer schwieriger.
„Um Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Dorfgemeinschaftshäuser, Geschäfte und Ärzte auch in den Ortsteilen erhalten zu können, sollte neben den bestehenden Baugebieten und zukünftigen Neubauplanungen der Bestand nicht vergessen werden.“ ergänzt Fraktionsmitglied Michael Winter.
„Mit der Einrichtung eines Leerstandskatasters wollen wir dazu beitragen, diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und Neubauwilligen und Kaufinteressenten sowie Gewerbetreibenden als Kommune einen Service anzubieten, sich einen Überblick über alle Alternativen in Gedern zu verschaffen und den Erwerb und die Sanierung bestehender Immobilien attraktiv zu machen und dabei durch die Stadt Unterstützung zu erhalten,“ führt Winter weiter aus.
„Die Einrichtung eines solchen Katasters soll ein erster Schritt sein, die vorhandenen gewachsenen Strukturen zu erhalten und so auch ein Beitrag zur Stärkung der Dorfgemeinschaft sein“, so Hampel.











