Home/News
Wir über uns
Termine/Bilder
Gästebuch
Mitgliederbereich


Besucher

 

 

40 Jahre Mitglied in der SPD Gedern

v. l. Norbert Lapp und Klaus Bechtold wurden vom Vorsitzenden Michael Siebert für 40 Jahre Treue zur SPD geehrt.

 

Gewachsene Strukturen erhalten

Kreis-Anzeiger v. 24.04.2012 - GEDERN

Sozialdemokraten sprechen sich für ein Gederner Leerstandskataster aus

(red). Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels spricht sich die Gederner SPD für die Einrichtung eines Leerstandskatasters aus, um leerstehende Immobilien an Interessenten zu vermitteln.

„Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind in unserer Region bereits zu spüren. In allen Ortsteilen Gederns ist eine Zunahme leerstehender Immobilien zu verzeichnen. Durch diese Leerstände ergibt sich eine Vielzahl von Problemen für die Großgemeinde, denen entgegengewirkt werden muss,“ meint SPD Fraktionsvorsitzender Oliver Hampel.

Zunehmende Leerstände haben viele Auswirkungen: Die Erhaltung bestehender Infrastruktur wie Straßen, Wasser- und Abwassersysteme verteilt sich auf immer weniger Schultern und wird so für den Einzelnen immer teurer. Zudem wird der Erhalt anderer Einrichtungen, die das Leben in Gedern attraktiv machen, immer schwieriger.

„Um Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Dorfgemeinschaftshäuser, Geschäfte und Ärzte auch in den Ortsteilen erhalten zu können, sollte neben den bestehenden Baugebieten und zukünftigen Neubauplanungen der Bestand nicht vergessen werden.“ ergänzt Fraktionsmitglied Michael Winter.

„Mit der Einrichtung eines Leerstandskatasters wollen wir dazu beitragen, diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen und Neubauwilligen und Kaufinteressenten sowie Gewerbetreibenden als Kommune einen Service anzubieten, sich einen Überblick über alle Alternativen in Gedern zu verschaffen und den Erwerb und die Sanierung bestehender Immobilien attraktiv zu machen und dabei durch die Stadt Unterstützung zu erhalten,“ führt Winter weiter aus.

„Die Einrichtung eines solchen Katasters soll ein erster Schritt sein, die vorhandenen gewachsenen Strukturen zu erhalten und so auch ein Beitrag zur Stärkung der Dorfgemeinschaft sein“, so Hampel.

  

Schutzschirm:

SPD warnt vor voreiliger Entscheidung

Kreis-Anzeiger v. 14.04.2012 - GEDERN

Alle Konsequenzen müssten im Vorfeld bekannt sein

(red). Angesichts der anstehenden Entscheidung über eine Teilnahme der Stadt Gedern am Kommunalen Schutzschirm des Landes Hessen hat die Gederner SPD davor gewarnt, sich voreilig festzulegen. Die Entscheidung müsse auf eine solide Basis gestellt werden, betonten die Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung.

„Sich bereits jetzt für den Schutzschirm zu entscheiden, wäre verfrüht. Bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, muss erst einmal das Gesetz beschlossen sein und der Bericht des vom Magistrat bestellten Beraters und das Ergebnis der Gespräche mit dem zuständigen Ministerium vorliegen“, sagte Vorsitzender Michael Siebert.

„Es wäre kurzsichtig zu sagen, wir nehmen den Schirm in jedem Fall in Anspruch, weil wir dann drei, vier oder fünf Millionen Euro Schulden erlassen bekommen“, ergänzte Fraktionschef Oliver Hampel. Schließlich seien damit auch Verpflichtungen verbunden, die bis dato nur zum Teil bekannt seien und über die mit dem Land verhandelt werden müsse.

Entscheide sich die Gederner Stadtverordnetenversammlung für den Rettungsschirm, müsse dies mit breiter parlamentarischer Mehrheit erfolgen. Die Diskussion sollte nach Ansicht der SPD inhaltlich mit allen Parteien im Vorfeld gut vorbereitet werden. So müssten alle daraus folgenden Konsequenzen im Vorhinein klar sein. Sowohl erhebliche Einschnitte in die Infrastruktur als auch Belastungen durch Steuer- und Gebührenerhöhungen könnten daraus folgen.

Nach Auffassung der SPD müssten die Einschnitte vor allem sozial ausgewogen sein und angemessen in die Bevölkerung kommuniziert werden. „Die große Frage ist nicht nur, wie viele Schulden uns erlassen werden und welche Verpflichtungen wir dadurch eingehen. Viel wichtiger erscheint uns zu klären, was die Landesregierung zu tun gedenkt, dass die Städte und Landkreise in Hessen dauerhaft handlungsfähig bleiben und nicht in einigen Jahren ein weiteres Entschuldungsprogramm nachgelegt werden muss“, gab Siebert zu bedenken. „Diese Antwort bleibt man uns bisher schuldig.“

 

Drei neue Mitglieder in der SPD Gedern

 

Michael Winter, Cornelia Malter und Holger Rinkenberger bekommen vom Vorsitzenden Michael Siebert das SPD Parteibuch überreicht.